Der XPeng G9 im Test: Luxus Elektro-SUV mit beeindruckender Performance
Tauche ein in die Welt des XPeng G9, einem Elektro-SUV der oberen Mittelklasse, der mit Luxus, Leistung und innovativer Technologie begeistert. Entdecke, was dieses Fahrzeug so besonders macht und warum es die Konkurrenz in den Schatten stellt.

Der fein gemachte Innenraum des XPeng G9: Ein Blick ins Cockpit der Zukunft
Es ist erstaunlich, wie schnell chinesische Autohersteller wie XPeng sich entwickeln. Innerhalb von nur einem Jahrzehnt hat sich die Marke zu einem ernsthaften Player auf dem Markt entwickelt. Mit dem Elektro-SUV XPeng G9 setzt das Unternehmen neue Maßstäbe und möchte auch in Europa Fuß fassen.
Der Luxus von innen: Feinste Materialien und großzügiger Raum
Der XPeng G9 beeindruckt nicht nur mit seinem äußeren Erscheinungsbild, sondern auch mit einem luxuriösen Innenraum, der feinste Materialien und großzügigen Platz bietet. Vom eleganten Kunstleder bis hin zur elektrischen Einstellung der Rücksitzlehnen, der Komfort steht im Fokus. Die Sitze sind äußerst bequem und bieten auch für große Personen ausreichend Platz. Sowohl die Verarbeitung als auch die Materialwahl lassen den Innenraum des XPeng G9 in einem erstklassigen Licht erstrahlen. Jedes Detail wurde sorgfältig durchdacht, um den Insassen ein Höchstmaß an Komfort zu bieten.
Ein Blick auf die Technologie: 800-Volt-Technik und beeindruckende Leistung
Die innovative 800-Volt-Technik des XPeng G9 ermöglicht schnelles Laden und beeindruckende Leistung. Mit bis zu 550 PS im Sportmodus und einer Ladeleistung von bis zu 300 kW setzt das Elektro-SUV neue Maßstäbe in seiner Klasse. Die Kombination aus leistungsstarkem Antrieb und effizienter Technologie macht den XPeng G9 zu einem beeindruckenden Fahrzeug auf der Straße. Die fortschrittliche Technik sorgt nicht nur für eine hohe Leistung, sondern auch für eine schnelle und zuverlässige Ladezeit, die den Fahrspaß maximiert.
Die Bedienung und Vernetzung: Touchscreens und innovative Features
Das Cockpit des XPeng G9 ist ein Blick in die Zukunft des Autofahrens. Mit zwei riesigen Touchscreens und einem Avatar-Assistenten bietet das Fahrzeug ein modernes und vernetztes Fahrerlebnis. Die Bedienung erfolgt größtenteils über die Touchscreens, die eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen bieten. Obwohl noch Verbesserungen in der Sprachsteuerung geplant sind, zeigt der XPeng G9 bereits jetzt, wohin die Reise geht. Die Integration von Smartphone-Funktionen und die Möglichkeit, das Fahrzeug auch aus der Ferne zu steuern, machen den XPeng G9 zu einem innovativen Begleiter im Alltag.
Zukunftsausblick: Verbesserungen und Updates geplant
Die Zukunft des XPeng G9 verspricht noch mehr Komfort und Vernetzung. Geplante Updates sollen die Integration von Android Auto und Apple Carplay ermöglichen, während Over-the-Air-Updates das Fahrzeug stets auf dem neuesten Stand halten. Mit kontinuierlichen Verbesserungen und technologischen Updates wird der XPeng G9 seine Position als Vorreiter in Sachen Elektromobilität weiter festigen. Die geplante Erweiterung der Funktionalitäten und die Anpassung an die Bedürfnisse der Fahrer zeigen, dass XPeng bestrebt ist, das Fahrerlebnis kontinuierlich zu optimieren.
Fazit: Der XPeng G9 – Ein Elektro-SUV der Extraklasse
Insgesamt überzeugt der XPeng G9 als Luxus-Elektro-SUV mit einer gelungenen Kombination aus Leistung, Komfort und Innovation. Mit seinem fein gemachten Innenraum, beeindruckender Technologie und geplanten Verbesserungen setzt das Fahrzeug Maßstäbe in seiner Klasse und verspricht ein Fahrerlebnis der Extraklasse. Der XPeng G9 ist nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Statement für die Zukunft der Mobilität, das Luxus und Nachhaltigkeit vereint. Wer sich für den XPeng G9 entscheidet, wählt nicht nur ein Auto, sondern ein Lebensgefühl. Bist du bereit, in die Welt des Luxus und der Innovation einzutauchen? 🚀 *Test XPeng G9: Was dieses Elektro-SUV so gut macht* Mit XPeng ist eine weitere chinesische Marke in Deutschland zu haben. Dass man den Newcomer nicht unterschätzen sollte, zeigt der erste Test des elektrischen SUV XPeng G9: In mancher Hinsicht ist er der Konkurrenz voraus. Daten, Preis, Reichweite. XPeng G9 ist ein Elektro-SUV der oberen Mittelklasse mit 800-Volt-Technik für schnelles Laden und einer 98-kWh-Batterie, die im Test eine Reichweite von 465 Kilometern erreichte. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die chinesischen Autohersteller entwickeln. Bestes Beispiel: die Marke XPeng, die vor gerade einmal zehn Jahren gegründet wurde, nun bereits 15.000 Mitarbeiter hat und ganz selbstbewusst nicht nur den Heimatmarkt bedient, sondern auch in Europa Fuß fassen will. Und das nicht irgendwann, sondern sofort: Seit Mai 2024 bieten in Deutschland die ersten Händler Elektroautos der Marke an. Zu haben sind bei XPeng derzeit drei Fahrzeuge: Ein kompaktes SUV namens G6, die Limousine P7, die auf das Tesla Model 3 und den BYD Seal abzielt, und der G9, ein SUV der oberen Mittelklasse vom Format eines BMW X5 als technisches Aushängeschild. Was man von dem großen Elektro-SUV erwarten kann, konnte der in einem ersten Test in Erfahrung bringen. *Wie ein Nio EL6 – nur günstiger* Und das ist ziemlich viel. Schon optisch kann sich der G9 sehen lassen, wirkt mit fast 4,90 Meter Länge von der Seite ein bisschen wie ein Range Rover, aber nicht ganz so mächtig-mondän, und kommt vorn und hinten mit modernen, schmalen Lichtleisten verdächtig nach dem chinesischen Mitbewerber Nio EL6. Wo der aber erst bei 65.500 Euro startet, beginnt die Preisliste des XPeng G9 "schon" bei 57.600 Euro für die Version mit Standard-Reichweite und 78-kWh-Akku, für 61.600 Euro gibt es den "Long Range" und für 69.600 Euro liefern die Chinesen die Performance-Variante mit Allradantrieb und sage und schreibe 550 PS möglicher Gesamtleistung, die sich aus zwei E-Motoren ergibt. Beim ersten Test musste sich der Long Range beweisen. XPeng G9: Fein gemachter Innenraum Schon beim Einsteigen ist der erste Wow-Effekt garantiert: Hier finden sich feinste Materialien, üppige Sitze mit elegantem Kunstleder und eine Top-Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Von der Instrumententafel über die Mittelkonsole bis hin zu den Türverkleidungen vorn wie hinten und sogar die Haltegriffe am Dach: Sämtliche Flächen sind weich unterschäumt oder mit Kunstleder bezogen. Vor einem deutschen Premium-Fahrzeug muss sich der XPeng keinesfalls verstecken. Platz gibt es ohne Ende: Der Fahrersitz lässt sich für bis zu 1,90 Meter große Fahrer zurücksurren, die Kopffreiheit würde sogar für Personen über 2 Meter Körpergröße reichen. Und auch das Raumangebot im Fond ist sehr gut. Wird der Fahrersitz auf eine 1,85 Meter große Person eingestellt, findet dahinter sogar jemand mit über 2 Meter Größe eine mehr als brauchbare Bein- und Kopffreiheit vor. Sogar die Rücksitzlehnen lassen sich elektrisch in der Neigung justieren. Auch der Kofferraum ist familientauglich und fasst nach Messung des 445 Liter bis zur Laderaumabdeckung; unter dem Ladeboden befinden sich noch einmal 45 Liter Stauraum. Und ist alles umgeklappt, passen bis zu 1605 Liter in den G9-Innenraum. Selbst unter der Fronthaube versteckt sich noch ein überraschend großer Frunk mit 71 Litern Fassungsvermögen. Klasse. Cockpit mit zwei Riesen-Touchscreens Wo Audi und Porsche so stolz auf ihren kleinen Zusatzbildschirm für den Beifahrer oder die Beifahrerin sind, baut XPeng an den ohnehin schon sehr üppigen 15 Zoll großen Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts einfach rechts den gleichen noch einmal hin – damit sich die Mitfahrenden auf der rechten Seite nicht langweilen. Einstellungen wie Navigation und Entertainment kann er oder sie dann selbst vornehmen, aber auch Filme lassen sich schauen oder die Form des Avatars verändern, der stets zu Diensten bereit ist und Fragen beantwortet bzw. Befehle zur Bedienung des Autos annimmt. Ob das Männchen dann aussieht wie ein Astronaut oder wie eine andere Kunstfigur ist letztendlich aber nur eine Spielerei, schließlich kommt es ja darauf an, ob die Sprachbefehle gut verstanden werden. Das ist wie bei vielen anderen Autos noch lange nicht perfekt, sodass man nach dem einen oder anderen kommunikativen Misserfolg schnell wieder aufgibt. Hinzu kommt, dass der XPeng momentan nur Englisch versteht und spricht. Doch das soll sich zum Modelljahr 2025 ändern, verspricht der Hersteller. Dann werden auch Android Auto und Apple Carplay für eine bessere Smartphone-Integration verfügbar sein, momentan gibt es das noch nicht. Stand heute lässt sich das Smartphone zumindest über die hervorragend erreichbare induktive Ladeschale auf der Mittelkonsole mit Strom versorgen, Freisprechen und Audiostreaming klappt via Bluetooth. Über die XPeng-App kann der Fahrer auf zahlreiche Fahrzeuginformationen sowie -funktionen auch aus der Ferne zugreifen – zudem lassen sich einfache Parkmanöver fernsteuern. Sowohl das Infotainment als auch das gesamte Fahrzeug unterstützen Over-the-Air-Updates. Im Cockpit finden sich kaum noch Tasten, sodass die Bedienung hauptsächlich über die Touchscreens stattfinden muss. Mit allen Vor- und Nachteilen: Es gibt unzählige Einstellungsmöglichkeiten, und die Menüstruktur ist einigermaßen schlüssig aufgebaut. Doch manche Begriffe sind noch nicht perfekt ins Deutsche übersetzt, was die Bedienung manchmal erschweren kann.