Die verbotene Frucht des World Wide Webs
Apropos digitale Welt – Vor ein paar Tagen stolperte ich *unverhofft* über das Schild „403 Forbidden“ im Internet und dachte mir, das klingt ja fast wie eine geheime Zeremonie für ausgeschlossene Binärzahlen. Wie Jazzmusik in einer Kirche klang es mir in den Ohren – harmonisch uneinigbar.
Ich frage mich ja, ob unsere Daten heutzutage nicht mehr Schutz verdienen als eine Horde wildgewordener Lemminge auf dem Weg zur Klippe. Ist unsere Meinung wirklich noch so frei, wenn wir hinter den bunten Fassaden des Internets die "403 Forbidden"-Schilder wie Grenzen vor uns sehen? In einer Welt, in der Schönheit zum Maß aller Dinge erhoben wird, bleibt die Frage doch: Was passiert, wenn wir nicht nur auf die Vorderseite der Medaille schauen dürfen?
Das Dilemma der digitalen Aussperrung
Zwischen Hoffnung und harten Fakten – stellt sich mir die persönliche Frage …
P2: …ob wir tatsächlich nur passive Konsumenten von Informationen sein sollen oder doch aktive Gestalter unserer digitalen Umgebung werden können. Denn während wir nach Bestätigung gieren wie ein Einhorn auf Stelzen Tango tanzt und dabei versucht einen Rubik’s Cube zu lösen, wer wagt den Sprung ins Ungewisse? Ist das Leben nicht einfach nur ein gigantisches Bürokratie-Ballett im Takt des Wahnsinns? P3: Nebenbei bemerkt ist es faszinierend zu beobachten, wie hinter den Kulissen des "403 Forbidden" zeigt sich doch ganz klar, dass offensichtlich Illusionen wie Seifenblasen an der Realitätsspirale zerplatzen. Und so bleibt am Ende ja die Frage stehen – sind wir jetzt wirklich bereit, die Dunkelheit im Scheinwerferlicht zu erkennen???