Test Cupra Born: Was der Technik-Bruder des ID.3 besser kann

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Test Cupra Born: Was der Technik-Bruder des ID.3 besser kannDas spanische Pendant zum VW ID.3 heißt Cupra Born und baut auf dessen Technik auf. Im Detail gibt es dennoch deutliche Unterschiede. Test, Bilder, Daten, Reichweite und PreiseZwei Leistungsstufen und zwei AkkugrößenGrundpreise zwischen 40.150 und 47.250 Euro Im Spätsommer 2024: VZ-Version mit 240 kW/326 PS• Zwei Leistungsstufen und zwei Akkugrößen
Zwei Leistungsstufen und zwei Akkugrößen• Grundpreise zwischen 40.150 und 47.250 Euro 
Grundpreise zwischen 40.150 und 47.250 Euro • Im Spätsommer 2024: VZ-Version mit 240 kW/326 PS
Im Spätsommer 2024: VZ-Version mit 240 kW/326 PSDer VW-Konzern nutzt alle Möglichkeiten, um seine Elektrostrategie in Schwung zu bringen. Der Wandel soll alle Marken erfassen, also auch Seat – respektive deren sportliche Tochter Cupra. Die Erweiterung des Portfolios um die Untermarke Cupra wirkt zunächst eigenartig, ist aber ein logischer Schritt: Einen Cupra können die Designer und Ingenieure noch deutlich knackiger und dynamischer auslegen als einen Seat. Was bei der engen technischen Verwandtschaft des Born zum VW ID.3 die Differenzierung unterstützt.InhaltsverzeichnisTest Cupra Born: 295 km ReichweiteCupra Born: DC-Laden bis zu 135 kWSieht der Cupra Born nur schneller aus?Per Knopfdruck sportlicherAusgewogener FederungskomfortPlatz gibt es im Cupra Born reichlichCupra Born: Technische Daten und PreiseMesswerteDer Cupra Born wird aktuell noch in zwei Leistungsversionen und mit zwei verschiedenen Akkugrößen ausschließlich mit Heckantrieb angeboten. Der Einstieg liegt bei 40.150 Euro. Dafür gibt es einen 58-kWh-Stromspender, die E-Maschine leistet 150 kW/204 PS. Darüber rangiert die Version mit einer Leistung von 170 kW/231 PS, mal mit dem 58-, mal mit einem 77-kWh-Akku. Dafür verlangt Cupra mindestens 41.450 und 47.250 Euro.Noch nicht offiziell ist der Preis für die für den Spätsommer 2024 angekündigte, sportliche VZ-Version. Bei ihr versprechen Modifikationen an Fahrwerk und Lenkung, Sportsitze sowie ein auf 240 kW/326 PS und 545 Nm erstarkter E-Antrieb noch mehr Dynamik. Der 100-km/h-Sprint soll mit dem Zweitonner in 5,7 Sekunden gelingen. Zudem steigt das Höchstgeschwindigkeits-Limit von 160 auf 200 km/h. Eine 79 kWh große Batterie erlaubt laut Cupra 570 Kilometer Reichweite. Der Preis dürfte bei über 50.000 Euro liegen.1 von 4Test Cupra Born: 295 km ReichweiteZum Test stand die Version mit 231 PS und 58 kWh großem Akku zur Verfügung. Sie scheint aus allen ihren Poren mitteilen zu wollen, wo der sprichwörtliche Hammer hängt. Klar, dass die Erwartungen hinsichtlich der dynamischen Fahreigenschaften, aber auch in Bezug auf die Reichweite groß sind. Laut Hersteller wären mit prall gefülltem Akku und bei vorausschauender Fahrweise im Idealfall bis zu 568 Kilometer drin.Diese Entfernung schafft der Kandidat in der Realität nicht. Im Ecotest ergibt sich ein Testverbrauch von 21,2 kWh pro 100 Kilometer inklusive Ladeverluste. Das ermöglicht 295 Kilometer am Stück. Für ein Elektroauto, das nicht unbedingt als Zweitwagen gedacht ist, ist das ein mittelmäßiger Wert. Bei Innerortsfahrten oder bei sehr ruhiger Fahrweise außerorts sind auch Reichweiten von an die 350 Kilometer möglich.ReichweitenrechnerCUPRA Born 150 kW-103050130Berechnete Reichweite412kmCupra Born: DC-Laden bis zu 135 kWDie Schnellladung von 10 auf 80 Prozent dauert 34 Minuten an einer Schnellladesäule – der Born lädt offiziell mit bis zu 120 kW, im Test konnte der unter optimalen Bedingungen sogar bis zu 135 kW ermitteln .An einer geeigneten Wallbox benötigt man mit Wechselstrom für die Vollladung rund fünfeinhalb bis neun Stunden .Der Elektromotor an der Hinterachse leistet bis zu 170 kW/231 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 310 Nm. Damit ist der Born wirklich flott unterwegs und wird seinem optischen Auftritt durchaus gerecht. Die Fahrleistungen des Testwagens sind absolut ausreichend, wenngleich man von einem Fahrzeug der 230-PS-Klasse gefühlt etwas mehr erwarten würde. Dabei spielt sicher das hohe Gewicht des Testwagens von über 1,8 Tonnen eine nicht unerhebliche Rolle.Vom Stand weg geht es sehr flott los, dank Heckantrieb wird die Kraft auch gut auf die Straße gebracht. Der Spanier sprintet von 15 auf 30 km/h in nur 0,8 Sekunden – perfekt beim Abbiegen und Einfädeln in den fließenden Verkehr. Auch ein Überholmanöver ist schnell erledigt, 3,6 Sekunden dauert etwa die Beschleunigung von 60 auf 100 km/h. Cupra verspricht 6,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Dass die Höchstgeschwindigkeit schon bei 160 km/h elektronisch abgeregelt wird, passt nicht so ganz zum sportlichen Charakter der Marke.Sieht der Cupra Born nur schneller aus?Dass der Cupra Born mit seinem expressiven Blechgewand gerade im Vergleich mit dem Technik-Bruder VW ID.3 eine sehr sportliche Erscheinung ist, wird niemand ernsthaft bezweifeln. Aber ist er auch wirklich so fahrdynamisch, wie er aussieht? Die optionale adaptive Dämpfung ist jedenfalls sehr gut gelungen und liefert eine überzeugende Kombination von Komfort und Agilität. Der Elektrowagen liegt souverän auf der Straße und lässt sich weder von engen Kurven noch von schnellen Lenkbewegungen aus der Ruhe bringen. Der Geradeauslauf ist einwandfrei, der vergleichsweise lange Radstand dabei hilfreich. Selbst bei sportlicher Gangart halten sich die Aufbaubewegungen wie Seitenneigung oder Nicken in Grenzen.Beim Ausweichtest kann der Cupra Born ebenfalls überzeugen. Einerseits reagiert er bei abruptem Lenken und Gegenlenken mit einer gewissen Untersteuerneigung, wobei vom ESP zielführend unterstützt Geschwindigkeit abgebaut wird. Andererseits lässt er sich bei gezielten Ausweichmanövern präzise und flott durch die Gassen scheuchen. Gerade bei der Fahrdynamik kann er somit punkten, ohne die Fahrsicherheit zu vernachlässigen. Die serienmäßige Progressivlenkung punktet mit einer passenden, nicht zu starken Lenkkraftunterstützung sowie guter Rückmeldung. Die Lenkkräfte kann man über die Fahrprofilauswahl in zwei Stufen variieren.Per Knopfdruck sportlicherDas passende Fahrprogramm wird mittels zweier unübersehbarer Knöpfe am Lenkrad gewählt. Mit dem Button rechts geht es direkt in den höchsten Cupra-Sportmodus. Mit dem Button links lassen sich alle Fahrprogramme linear durchwählen: von zurückhaltend-sparsamer Fahrweise bis hin zu aggressivem Power-Pressing.Die gewählten Modi beeinflussen nicht nur die Lenkung, sondern auch das Fahrverhalten und das Ansprechverhalten des Motors. Cupra-Fahrerinnen und -fahrer, die sich hier zu schaffen machen, kommen sich stets ein bisschen wie in der Formel 1 vor, mit all den Knöpfen und elektronischen Helfern. Aber wenn so ambitioniert sportlich gefahren wird, geht die Reichweite weiter in den Keller.Aktuelle Fahrberichte und Autotests. Kostenlos vomAusgewogener FederungskomfortMit seinem optionalen Fahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung bietet das Testfahrzeug einen überzeugenden Federungskomfort – und das trotz der großen 20-Zoll-Räder mit Niederquerschnitt , mit denen der Testwagen ausgestattet ist. Selbst innerorts, also bei niedrigeren Geschwindigkeiten, werden Unebenheiten vom Fahrwerk gut geschluckt und dringen nur gedämpft zu den Insassen durch.Bei höheren Geschwindigkeiten zeigt sich der Cupra nochmals gelassener und überzeugt mit einem ausgewogenen Federungskomfort – hier wirkt sich der niedrige Schwerpunkt positiv aus. Der Unterschied zwischen den vorwählbaren Dämpfercharakteristika – von Sport bis Komfort – ist deutlich zu spüren.Platz gibt es im Cupra Born reichlichDer Cupra Born bietet selbst großen Menschen eine gute Sitzposition. Die Beinfreiheit reicht für 1,95 Meter große Personen, die Kopffreiheit ist sogar bis etwa 2,10 Meter Körpergrößeausreichend. Stellt man die Vordersitze für 1,85 Meter-Passagiere ein, berühren die Knie der hinten Sitzenden erst oberhalb von zwei Meter Körpergröße die vorderen Lehnen. Die nach hinten abfallende Dachlinie bringt zwar Aerodynamik-Vorteile, schränkt aber die Kopffreiheit im Fond etwas ein, sie reicht dennoch bis knapp 1,85 Meter Größe.Ist der variable Kofferraumboden in der unteren Position, fasst das Gepäckabteil unter der Kofferraumabdeckung 315 Liter. Entfernt man die obere Abdeckung und nutzt den Stauraum bis zum Dach hoch, erweitert sich das Volumen auf 430 Liter. Das reicht für bis zu sieben Getränkekisten. Unter Ausnutzung des kompletten Raums hinter den Vordersitzenlassen sich bis zu 1195 Liter Gepäck verstauen. Eine Anhänge- oder eine Stützlast ist nicht zulässig. Genauso wenig erlaubt Cupra eine Dachlast. Das schränkt die Nutzungsmöglichkeiten leider deutlich ein.Lesen Sie hier den ausführlichen Testbericht des Cupra Born e-Boost als PDF• Lesen Sie hier den ausführlichen Testbericht des Cupra Born e-Boost als PDF
Lesen Sie hier den ausführlichen Testbericht des Cupra Born e-Boost als PDFCupra Born: Technische Daten und PreiseTechnische DatenCUPRA BornMotorartLeistung maximal in kWLeistung maximal in PSDrehmomentAntriebsartBeschleunigung 0-100km/hHöchstgeschwindigkeitReichweite WLTPCO2-Wert kombiniertVerbrauch kombiniertBatteriekapazität in kWhBatteriekapazität in kWhLadeleistungKofferraumvolumen normalKofferraumvolumen dachhoch mit umgeklappter RücksitzbankLeergewichtZuladungGarantieLänge x Breite x HöheGrundpreisMesswerteMesswerteCUPRA Born e-BoostÜberholvorgang 60 – 100 km/h3,6 sBremsweg aus 100 km/h35,9 mWendekreis10,5 mVerbrauch/CO₂-Ausstoß Ecotest21,2 kWh/100 km, 106 g CO₂/kmBewertung Ecotest****Reichweite295 kmInnengeräusch bei 130 km/h66,8 dBLeergewicht / Zuladung1838 / 422 kgKofferraumvolumen normal / geklappt / dachhoch315 / 670 / 1195 lTesturteilTestergebnisCUPRA Born e-BoostKarosserie/KofferraumInnenraumKomfortMotor/AntriebFahreigenschaftenSicherheitUmwelt/EcoTestGesamtnotesehr gut0,6 – 1,5gut1,6 – 2,5befriedigend2,6 – 3,5ausreichend3,6 – 4,5mangelhaft4,6 – 5,5Elektroautos: Gefahren und bewertetAudi Q8 e-tron quattro: So gut ist das Elektro-SUVHyundai Kona Elektro: Kleinwagen-SUV mit hoher ReichweiteJeep Avenger: Was das erste E-Auto der Marke kannKia EV6: 800 Volt in der MittelklasseKia Niro EV: Was braucht man mehr?Mini SE: Der elektrische Mini im TestNissan Ariya: Chic in Schale, aber auch gut?Ora Funky Cat: Springt bei dem Kleinwagen der Funke über?Porsche Taycan: Der Elektrosportwagen aus StuttgartTesla Model 3: Mittelklasse-Limousine mit großer ReichweiteVW ID.3: Der „Elektro-Golf“ im Test• Audi Q8 e-tron quattro: So gut ist das Elektro-SUV
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